Category Archives: Baker & McKenzie Debate Club

8. Baker McKenzie Debate Club Logo

Einladung zum 8. Baker McKenzie Debate Club

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Baker McKenzie und der Debattierklub Wien laden am Dienstag, 26. März 2019, zum 8. Baker McKenzie Debate Club ein. Die Argumentationskunst und ihre Darbietung sind für Juristinnen und Juristen wichtige Fähigkeiten, die vor allem durch Übung erlernbar sind. Dementsprechend lautet das vom römischen Juristen, Philosophen und Staatsmann Cicero geborgte Motto der Veranstaltung: „Reden lernt man durch Reden.“

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[:de]Der 7. Baker McKenzie Debate Club: “Erst eine schwierige Situation ist eine gute!”[:]

[:de]Debattieren findet sich in keinem universitären Lehrplan. Längst vergangen sind die Zeiten, da Studenten aus dem Stegreif argumentieren können mussten, wie viele Engel auf einer Messerspitze Platz finden könnten. Im Anwaltsberuf dagegen ist diese Kunst, Argumente geistesgegenwärtig zu entwickeln und geschliffen vorzutragen, immer noch gefragt. Aus diesem Grund lädt die Anwaltskanzlei Baker McKenzie jährlich Studentinnen und Studenten der Fächer Rechtswissenschaften und Wirtschaftsrecht zu einem Debattierturnier ein. Der heurige Baker McKenzie Debate Club war bereits die siebte Ausgabe und fand am 22. März 2018 statt.

Debattieren will gelernt sein

Bei diesem Debattierturnier traten Teams aus je drei jungen Leuten dazu an, um eine Streitfrage positiv oder negativ zu beantworten, die ihnen erst kurz zuvor mitgeteilt wurde. Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Wettkampf? Bei diesem hatten die Teilnehmer vorher selbst noch nie debattiert! Der Debattierklub Wien unterstützte die Veranstaltung daher mit einer Regeleinführung und einer erfahrenen Jury. Diese demonstrierte den Wettstreit der Argumente zu Beginn in einer Schaudebatte zur folgenden Frage: „Soll das Begnadigungsrecht abgeschafft werden?“ (In Österreich übt dieses übrigens der Bundespräsident auf Vorschlag der Bundesregierung aus.)

Mit juristischen Streitfragen in medias res

Hernach waren die 15 Studentinnen und Studenten selbst an der Reihe, das Thema „Sollen gewöhnliche Polizeistreifen nur mehr mit nicht-tödlichen Waffen ausgestattet werden?“ in der ersten Runde zu debattieren. Ihre Teampartner und ihre Rolle, dafür oder dagegen zu argumentieren, wies ihnen das Los zu.

Von niemandem wurde erwartet, im ersten eigenen Redebeitrag zu brillieren wie Cicero. Hatte doch der antike römische Philosoph und Meisterredner selbst die Maxime „Reden lernt man durch Reden“ formuliert. Und nach dieser ersten Rederunde gab es die Gelegenheit, sich von der erfahrenen Jury Ratschläge für die nächste Runde zu holen: Wie verbinde ich meine Argumente? Was hätte ich auf die Gegenseite noch antworten können? Wie sollen wir uns als Team vorbereiten?

In der zweiten Runde wartete ein ungleich schwereres, juristisch komplexeres Thema: „Soll § 188 StGB (Herabwürdigung religiöser Lehren) ersatzlos aufgehoben werden?“ Hier stand die Kunst auf der Probe, die Erfahrungen aus der ersten Runde in knapper Zeit zu verinnerlichen, und durch Reden reden zu lernen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 7. Baker McKenzie Debate Club.

Das große Finale

Bloß Dezimalstellen in den Punkterängen entschieden über den Einzug in die Finalrunde, die mit einem besonders aktuellen Thema aufwartete: „Sollen Bürgerinnen und Bürger ein Recht auf Vergessen-Werden gegenüber Behörden und Unternehmen haben?“ Drei Beiträge stachen daraus besonders hervor: Durch ihre tiefgründige Analyse, durch die Freude am Aufgreifen der Argumente der Gegenseite oder durch ihre präzise Zusammenfassung der Debatte.

Die Argumentationstalente von morgen

Die Finaljury war nun vor die schwierige Aufgabe gestellt, die beste Rede zu küren.

In seiner Erläuterung der Juryentscheidung erklärte DDr. Alexander Petsche, Partner bei Baker McKenzie, warum im Anwaltsberuf erst eine schwierige Situation eine gute sei. Wären sich alle Beteiligten über eine Frage einig, wären alle Argumente völlig offensichtlich, dann wäre die Frage gar keine Streitfrage. Weder eine Debatte noch anwaltlicher Beistand wären dann notwendig. Eine gute Anwältin oder ein guter Anwalt hingegen würden sich in einer Situation beweisen, die gemeinhin als hoffnungslos beurteilt werden würde. In einer aussichtslos erscheinenden Lage Argumente zu entwickeln, die zuvor niemand erkannte, wäre gleichzusetzen mit der Fähigkeit, mitten in einem Schneesturm zu sagen: „Heute ist für mich Sonnenschein!“ Die Siegerin hatte genau das geschafft: Sie nahm aus einer schwierigen Ausgangslage heraus die Argumente der Gegenseite ernst und baute damit eine Verbindung zum gegnerischen Team auf. Erst mit ihren wertschätzenden Kontrapunkten ermöglichte sie es der Jury, einen Vergleich zwischen den von beiden Seiten dargebotenen Positionen zu ziehen. Diese Wertschätzung wie auch ihre argumentative Kampfesfreude machten Barbara Neuwirth zur Siegerin des Baker McKenzie Debate Clubs. Wir gratulieren herzlich! Zum zweiten Platz gratulieren wir vielmals Cornelia Faunie, zum dritten Platz Gabriel Paminger!

Die Debatten waren damit vorbei, das Reden noch nicht: Baker McKenzie lud zum Empfang bei Brot und Wein ein, und selbst hier baten die Teilnehmer noch um Verbesserungsvorschläge für die nächsten Debatten, die sie in ihrem Studium oder Beruf führen würden. Karrieremöglichkeiten in der Kanzlei wurden ebenso besprochen wie die Möglichkeit, an weiteren Debattiertrainings im Debattierklub Wien teilzunehmen.

DDr. Alexander Petsche, die Siegerin Barbara Neuwirth, Ingo Bandhauer; (v.l.n.r.)

DDr. Alexander Petsche, die Zweitplatzierte Cornelia Faunie, Ingo Bandhauer; (v.l.n.r.)

DDr. Alexander Petsche, der Drittplatzierte Gabriel Paminger, Ingo Bandhauer; (v.l.n.r.)

Danksagung

Der Debattierklub Wien dankt Baker McKenzie in Person von Herrn DDr. Petsche und Frau Claudia Schweda-Mahrer von Herzen für die langjährige Partnerschaft! Ebenso danken wir Herrn Florian Unterberger und Herrn Florian Ettmeyer für die Mithilfe in der Organisation und der Jury. Als zweiter Teil unserer Kooperation wurde im Mai 2018 mit Unterstützung von Baker McKenzie das internationale Hochschuldebattierturnier „Vienna Intervarsity 2018“ (VIV18) mit 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 18 Ländern ausgetragen.

 

Die Themen des 7. Baker McKenzie Debate Clubs am 22.3.2018:

Schaudebatte: Soll das Begnadigungsrecht abgeschafft werden? (Info: Das Begnadigungsrecht übt in Österreich der Bundespräsident auf Vorschlag der Bundesregierung aus.)

1. Runde: Sollen gewöhnliche Polizeistreifen nur mehr mit nicht-tödlichen Waffen ausgestattet werden?

2. Runde: Soll § 188 StGB (Herabwürdigung religiöser Lehren) ersatzlos aufgehoben werden?

Finale: Sollen Bürgerinnen und Bürger ein Recht auf Vergessen-Werden gegenüber Behörden und Unternehmen haben?

 

Der Baker & McKenzie Debate Club findet jährlich in Kooperation mit der Anwaltskanzlei Baker & McKenzie statt. Ziel ist es, die Diskurskultur von talentierten Nachwuchsjuristinnen und -juristen zu fördern. Wir ermöglichen den besten und redegewandtesten Studenten aus den Fächern Rechtswissenschaften und Wirtschaftsrecht, ihr Argumentationstalent und ihre Rhetorikfähigkeiten unter Beweis zu stellen und zu verbessern. Mehr Informationen über aktuelle Karrieremöglichkeiten bei Baker McKenzie gibt es unter www.bakercareers.at[:]

Der 7. Baker McKenzie Debate Club sucht juristische Argumentationstalente

[:de]Baker McKenzie und der Debattierklub Wien laden am Donnerstag, 22. März 2018, zum 7. Baker McKenzie Debate Club ein. Die Argumentationskunst und ihre Darbietung sind für Juristinnen und Juristen wichtige Fähigkeiten, die vor allem durch Übung erlernbar sind. Dementsprechend lautet das vom römischen Juristen, Redner und Staatsmann Cicero geborgte Motto der Veranstaltung: „Reden lernt man durch Reden.“

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[:de]Der 6. Baker McKenzie Debate Club hat eine Gewinnerin[:]

[:de]Turniere für Neulinge im Debattieren gibt es gar nicht so wenige. Mit der 6. Auflage des Baker McKenzie Debate Club richtete die Anwaltskanzlei Baker McKenzie aber wieder ein besonderes aus. Denn mitreden durften hier ausschließlich Studierende der Fächer Wirtschaftsrecht und Rechtswissenschaften, die innerhalb eines Tages die Grundlagen des Debattierens lernen mussten. 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich am 20. April in der Kanzlei von Baker McKenziedieser Aufgabe .

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Der 6. Baker McKenzie Debate am 20. April sucht Argumentationstalente

6. Baker McKenzie Debate Club

Baker McKenzie und der Debattierklub Wien laden am Donnerstag, 20. April 2017 zum 6. Baker McKenzie Debate Club ein. Die Argumentationskunst und ihre Darbietung sind für Juristinnen und Juristen wichtige Fähigkeiten, die nicht zuletzt durch beflissene Übung erlernbar sind. Continue reading

Der 5. Baker & McKenzie Debate Club

5. Baker & McKenzie Debate ClubOuvertüre

„Reden lernt man durch reden“ lautet ein Aphorismus des berühmten Cicero. Und nicht zufällig auch das Motto des Baker & McKenzie Debate Clubs, den die Wirtschaftskanzlei und Namensgeberin Baker & McKenzie gemeinsam mit dem Debattierklub Wien diesen November bereits zum fünften Mal ihren Kanzleiräumlichkeiten am Wiener Schottenring austrug. Nicht zufällig auch deswegen, weil als stärkster Eindruck jener zurückbleiben wird, dass sich jede und jeder der zwölf der zum Debattierbewerb angetretenen Jus- und Wirtschaftsrechtsstudentinnen und -studenten im Verlauf des Wettbewerbs stark verbessern konnte.

Zuerst mussten die Kandidatinnen und Kandidaten das grundsätzliche Handwerk und die Spielregeln des Debattierens kennen lernen, brachten sie doch selbst keine Erfahrung im Debattieren zur Veranstaltung mit. Auf die Regeleinführung folgte eine von Mitgliedern des Debattierklub Wien geführte Schaudebatte zum Thema „Sollen die Opfer von Ersttätern und Ersttäterinnen die Möglichkeit erhalten, diesen einen Teil der Strafe zu erlassen?“
Beim Thema Strafrecht blieb es auch in der ersten Bewerbsrunde, in der die Debattierneulinge eine durch das Los bestimmte Seite zu vertreten hatten. Während die eine Hälfte der Gruppe darüber debattierte, ob in Demokratien Strafgefangenen das Wahlrecht entzogen werden sollte, war danach mit der folgenden Frage die andere Hälfte dran: „Sollen Bußgelder einkommensabhängig sein?“

Reden lernt man wirklich durch reden

Viel Talent und lebhafte Redekunst konnte die gemeinsam von Baker & McKenzie und vom Debattierklub Wien gebildete Jury in der ersten Runde ebenso wie viele Verbesserungsmöglichkeiten entdecken. Gerade ihren Willen zur Steigerung zeigten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, indem sie sich von den Jurorinnen und Juroren ausführliche Erklärungen und Ratschläge für die nächste Runde einholten.

In der zweiten Runde mussten sich die Teilnehmerinnen darin beweisen, über das Verhältnis zwischen Bürgerinnen und dem Staat zu debattieren. In der ersten Debatte wurde das Thema „Sind Gesetze, die den Bürger oder die Bürgerin vor sich selbst schützen (z.B. Anschnallpflicht, Verbot von gewissen Drogen etc.) illegitim?“ gestellt. Die zweite und abschließende Debatte befasste sich mit der Frage „Sollen wir Eigentümer und Eigentümerinnen leerstehender Immobilien verpflichten, diese Flüchtlingen oder Obdachlosen zur Verfügung zu stellen?“.

Die besten lernen reden schnell

Nach dieser im Vergleich zum ersten Durchgang stark verbesserten zweiten Runde war es für die Jury schwierig, die allerbeste unter vielen guten Reden zu finden. Schließlich wurde als Gewinner des 5. Baker & McKenzie Debate Club der Jusstudent Sebastian Vogg ermittelt. Aus seiner zweiten Rede stach zum Beispiel besonders lobenswert hervor, dass er jene Kunst des Debattierens bewiesen hatte, ein scheinbar für die Gegenseite zählendes Argument auf die eigene Seite zu ziehen. Sebastian wird als Preis den Initiator des Baker & McKenzie Debate Clubs, DDr. Alexander Petsche, beim „Job Shadowing“ während seiner Arbeit begleiten. Herzlichen Glückwunsch!

Hinter den Gründen, aus denen die Jury-Entscheidung eine knappe und lebhaft diskutierte war, stehen noch die Namen der weiteren Teilnehmer, die ebenfalls mit exzellenten Reden zu überzeugen wussten: Denkbar knapp hinter dem Gewinner konnte Paul Reiter den zweiten Platz erzielen. Zwei weitere besonders starke Debattenbeiträge machten eine Ex-Aequo-Platzierung notwendig: Den dritten Platz teilten sich Caroline Lichtenberg und Dominik Tyrybon. Herzlichen Glückwunsch!

5. Baker & McKenzie Debate Club. Foto: Claudia Schweda-Mahrer

Die Überzeugendsten v.l.n.r.: 3. Platz: Dominik Tyrybon & Caroline Lichtenberg, 2. Platz: Paul Reiter, 1. Platz: Sebastian Vogg;

Und ja nicht aufhören mit dem Reden

Am Ende des Wettkampfes und des langen Debattiertages lud Baker & McKenzie zu einem Empfang mit reichlichen Erfrischungen, die nur ein zusätzliches Argument lieferten, nicht gleich Reißaus zu nehmen. Zwischen den Teilnehmern gab es schließlich noch viel auszutauschen: Über die richtigen Lernmethoden, Berufsziele und natürlich auch Karrieremöglichkeiten etwa bei den Gastgebern Baker & McKenzie. Erstaunlicherweise fragten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jetzt immer noch, nachdem es keine Punkte und Siege mehr zu gewinnen gab, weiter nach ausführlichen Analysen ihrer Debattenbeiträge und Ratschlägen für weitere Reden. Dieses vielerwähnte Reden lernt man auch durch nachfragen und neugierig sein. Und vor allem lernt man reden durch reden.

Wir möchten Herrn DDr. Alexander Petsche herzlich für diese Ausgabe des Baker & McKenzie Debate Clubs danken! Ebenfalls ein besonderes Dankeschön gelten Frau Claudia Schweda-Mahrer für die vortreffliche Organisation der Veranstaltung und das gemeinsame Jurieren und ebenfalls Herrn Patrick Adler für die gute Zusammenarbeit in der Jury!

Der Baker & McKenzie Debate Club findet einmal jährlich in Kooperation mit der Anwaltskanzlei Baker & McKenzie statt. Ziel ist es, die Diskurskultur von talentierten Nachwuchsjuristen (m/w) zu fördern. Wir ermöglichen den besten und redegewandtesten Studenten aus den Fächern Rechtswissenschaften und Wirtschaftsrecht, ihr Argumentationstalent und ihre Rhetorikfähigkeiten unter Beweis zu stellen. Mehr Informationen: www.bakercareers.at

5. Baker & McKenzie Debate Club. Foto: Claudia Schweda-Mahrer

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 5. Baker & McKenzie Debate Club gemeinsam mit der Jury.

Die Themen des 5. Baker & McKenzie Debate Club im Überblick:
Schaudebatte:
Sollen die Opfer von Ersttätern und Ersttäterinnen die Möglichkeit erhalten, einen Teil der Strafe zu erlassen?

Runde 1:
Debatte 1: Soll in Demokratien Strafgefangenen das Wahlrecht entzogen werden?
Debatte 2: Sollen Bußgelder einkommensabhängig sein?

Runde 2:
Debatte 1: Sind Gesetze, die den Bürger oder die Bürgerin vor sich selbst schützen (z.B. Anschnallpflicht, Verbot von gewissen Drogen etc.) illegitim?
Debatte 2: Sollen wir Eigentümer und Eigentümerinnen leerstehender Immobilien verpflichten, diese Flüchtlingen oder Obdachlosen zur Verfügung zu stellen?