Category Archives: What’s On at DKWien?

DK Wien gewinnt Transrapid Turnier 2018

[:en]Erstmals in der Geschichte konnte der DK Wien mit Natalija Ljubic und Marina Kojic (Team JugÖ Invasion) den Sieg am 4. Transrapid Turnier in München erringen.
Insgesamt war der Klub mit 9 Redner*innen und 5 Juror*innen am Turnier vertreten.  

Das Turnier

Keine Grenzpolizeikontrollen, dafür viel Spaß in Romans Transrapidexpress

Da das ein oder andere Mitglied die Ernsthaftigkeit von Passkontrollen marginal unterschätzt und dementsprechende Vorsorgemaßnahmen unterlassen hatte, verlief der Start ins lang ersehnte Wettkampfwochenende nicht völlig reibungslos.

Als jedoch Freitag Abend schließlich alle Wiener Teilnehmer*innen in München versammelt waren, wurde auf die sichere Ankunft mit den Gastgebern erstmal feierlich am Weihnachtsmarkt angestoßen.

Im Laufe der ersten Runden zeichnete sich am nächsten Morgen schnell eine beeindruckende Dominanz der Wiener Teams ab. Die Freude darüber, nach 4 Vorrunden schließlich stolze 3 Teams aus Wien im Finale zu sehen war dennoch überwältigend.

Ankunftseuphorie: DK Wien inklusive Rosé Glühwein versammelt am Münchner Nachtkindlmarkt

Zur Motion “DHG dass die EU alle militärischen, politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Saudi Arabien abbrechen sollte” trafen Marina Kojic und Natalija Ljubic (OG), Dorian Schiffer und Lukas Kienesberger (OO) sowie Mira Eberdorfer und Daniel Prem (CG) schließlich im Finale aufeinander, wobei die eröffnende Regierung die Debatte klar für sich entscheiden konnten.

Auch das hochkarätige CA Team bestehend aus Calyxx Peucker, Miri Muntean, Samuel Scheuer und Yimin Ge kam vorm Finale auf seine Kosten.

Die Spaß Motion “Dieses Haus bedauert die Meinung der amerikanischen Zentralbank zu Quantitative Easing” (keine Infoslide) löste einen kurzfristigen Schock bei allen Finalteams aus. Jeder Gedanke VWL zu inskribieren war dann bei Verkündung des tatsächlichen Themas aber wieder schnell vergessen.

Doch nicht nur sechs Redner*innen konnten sich über einen Break freuen. Joy Edobor, Katrin Fallmann und Anna Neuber, die sich durch hervorragendes Feedback bei den Teilnehmer*innen ausgezeichnet hatten, durften schließlich das Finale jurieren.

Finalisten: Dorian, Lukas, Marina, Daniel, Nani, Mira und Chris aus München

Auch in der Einzelwertung trumpfte die Wiener Delegation auf:
Mit Marina Kojic, Mira Eberdorfer, Barbara Neuwirth, Dorian Schiffer, Lukas Kienesberger und Daniel Prem stellt der DK gleich sechs der Top Ten Speakers.

Abschließend wurde der Erfolg gebührend gefeiert, und am Sonntag traten alle Teilnehmer*innen wieder erschöpft und glücklich die Heimreise an.

Gratulation den Siegerinnen Natalija und Marina und vielen Dank an den Debattierclub München für die tolle Organisation, wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!

Siegerfoto: Nani und Marina mit Top-Speakerin Sophia und dem CA Team

 

Motions

R1 DHW armen Menschen mehr Stimmen bei Wahlen geben.
R2 DHG dass Lehrer die Erwartungshaltung der Kinder an ihre eigenen Fähigkeiten über ihr realistisches Potential hinaus signifikant erhöhen sollten.
R3 DHG dass Staaten aktiv versuchen sollten, die Verbreitung der amerikanischen Popkultur zu begrenzen.
R4 DHW die Pharmaindustrie verstaatlichen.
R5 DHG dass die EU alle militärischen, politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Saudi Arabien abbrechen sollte.[:de]Erstmals in der Geschichte konnte der DK Wien mit Natalija Ljubic und Marina Kojic (Team JugÖ Invasion) den Sieg am 4. Transrapid Turnier in München erringen.
Insgesamt war der Klub mit 9 Redner*innen und 5 Juror*innen am Turnier vertreten.  

Das Turnier

Keine Grenzpolizeikontrollen, dafür viel Spaß in Romans Transrapidexpress

Da das ein oder andere Mitglied die Ernsthaftigkeit von Passkontrollen marginal unterschätzt und dementsprechende Vorsorgemaßnahmen unterlassen hatte, verlief der Start ins lang ersehnte Wettkampfwochenende nicht völlig reibungslos.

Als jedoch Freitag Abend schließlich alle Wiener Teilnehmer*innen in München versammelt waren, wurde auf die sichere Ankunft mit den Gastgebern erstmal feierlich am Weihnachtsmarkt angestoßen.

Im Laufe der ersten Runden zeichnete sich am nächsten Morgen schnell eine beeindruckende Dominanz der Wiener Teams ab. Die Freude darüber, nach 4 Vorrunden schließlich stolze 3 Teams aus Wien im Finale zu sehen war dennoch überwältigend.

Ankunftseuphorie: DK Wien inklusive Rosé Glühwein versammelt am Münchner Nachtkindlmarkt

Zur Motion “DHG dass die EU alle militärischen, politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Saudi Arabien abbrechen sollte” trafen Marina Kojic und Natalija Ljubic (OG), Dorian Schiffer und Lukas Kienesberger (OO) sowie Mira Eberdorfer und Daniel Prem (CG) schließlich im Finale aufeinander, wobei die eröffnende Regierung die Debatte klar für sichentscheiden konnten.

Auch das hochkarätige CA Team bestehend aus Calyxx Peucker, Miri Muntean, Samuel Scheuer und Yimin Ge kam vorm Finale auf seine Kosten.

Die Spaß Motion “Dieses Haus bedauert die Meinung der amerikanischen Zentralbank zu Quantitative Easing” (keine Infoslide) löste einen kurzfristigen Schock bei allen Finalteams aus. Jeder Gedanke VWL zu inskribieren war dann bei Verkündung des tatsächlichen Themas aber wieder schnell vergessen.

Doch nicht nur sechs Redner*innen konnten sich über einen Break freuen. Joy Edobor, Katrin Fallmann und Anna Neuber, die sich durch hervorragendes Feedback bei den Teilnehmer*innen ausgezeichnet hatten, durften schließlich das Finale jurieren.

Finalisten: Dorian, Lukas, Marina, Daniel, Nani, Mira und Chris aus München

Auch in der Einzelwertung trumpfte die Wiener Delegation auf:
Mit Marina Kojic, Mira Eberdorfer, Barbara Neuwirth, Dorian Schiffer, Lukas Kienesberger und Daniel Prem stellt der DK gleich sechs der Top Ten Speakers.

Abschließend wurde der Erfolg gebührend gefeiert, und am Sonntag traten alle Teilnehmer*innen wieder erschöpft und glücklich die Heimreise an.

Gratulation den Siegerinnen Natalija und Marina und vielen Dank an den Debattierclub München für die tolle Organisation, wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!

Siegerfoto: Nani und Marina mit Top-Speakerin Sophia und dem CA Team

Motions

R1 DHW armen Menschen mehr Stimmen bei Wahlen geben.
R2 DHG dass Lehrer die Erwartungshaltung der Kinder an ihre eigenen Fähigkeiten über ihr realistisches Potential hinaus signifikant erhöhen sollten.
R3 DHG dass Staaten aktiv versuchen sollten, die Verbreitung der amerikanischen Popkultur zu begrenzen.
R4 DHW die Pharmaindustrie verstaatlichen.
R5 DHG dass die EU alle militärischen, politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Saudi Arabien abbrechen sollte.[:]

[:en]At this year’s UCU Open in Utrecht, three members of DKWien were part of two amazingly successful teams.

One was a mixed team: Miri Muntean from DKWien and George Hames, former Oxford Union debater.
The other one was composed of the two freshers Marina Kojic and Natalija Ljubic, who only started debating this season.
At first glance, it might seem like an unusual delegation, but what these four happen to have in common is EUDC Novi Sad. Marina, Miri and George bonded during their time in the Organisation Committee and Natalija joined the event as a last-minute-emergency-volunteer.

Nani, Marina, George and Miri

Together, they now set out for their next adventure: exploring the dutch debating circuit. This proved to be quite successful:
Miri and George broke to the Open Final as the second team, while Marina and Natalija,
despite both being Novices, were able to reach the Pro-Am Final.

Both Miri and George also made it among the top 10 speakers of the tournament.

Motions:

R1: THW not allow family members of prominent politicians (e.g. Clinton, Le Pen, Gandhi and Kenyatta) to run for office
R2: This House Believes That Governments Should Stimulate Renting Rather Than Buying Houses.
R3: THW allow companies to pay more to women who agree not to have children
R4: THBT supreme courts should not be allowed to overturn laws
R5: THW mandate companies to make data on their consumers public in an anonymized fashion
Pro-Am Final: THBT Highly educated individuals in post-conflict regions have a moral obligation to stay and help rebuild
Semifinals: THR the 2012 decision
(Infoslide: The alien tort statue is a statute that allowed foreign citizens to sue for human-right violations committed outside of the U.S. in U.S. courts from 1980’s to 2012. In 2012 the Supreme Court redefined the interpretation of the statute to no longer cover crimes committed outside of the U.S. )
Grand Final: THW still not be catholic
(Infoslide: An Angel appears. They tell you the following: “God exists, heaven and hell do not. The Pope is the replacement of Jesus Christ on Earth.”)[:de]At this year’s UCU Open in Utrecht, three members of DKWien were part of two amazingly successful teams.

One was a mixed team: Miri Muntean from DKWien and George Hames, former Oxford Union debater.
The other one was composed of the two freshers Marina Kojic and Natalija Ljubic, who only started debating this season.
At first glance, it might seem like an unusual delegation, but what these four happen to have in common is EUDC Novi Sad. Marina, Miri and George bonded during their time in the Organisation Committee and Natalija joined the event as a last-minute-emergency-volunteer.

Nani, Marina, George and Miri

Together, they now set out for their next adventure: exploring the Dutch debating circuit. This proved to be quite successful:
Miri and George broke to the Open Final as the second team, while Marina and Natalija,
despite both being Novices, were able to reach the Pro-Am Final.

Both Miri and George also made it among the top 10 speakers of the tournament.

 

Motions:

R1: THW not allow family members of prominent politicians (e.g. Clinton, Le Pen, Gandhi and Kenyatta) to run for office
R2: This House Believes That Governments Should Stimulate Renting Rather Than Buying Houses.
R3: THW allow companies to pay more to women who agree not to have children
R4: THBT supreme courts should not be allowed to overturn laws
R5: THW mandate companies to make data on their consumers public in an anonymized fashion

Pro-Am Final:
THBT Highly educated individuals in post-conflict regions have a moral obligation to stay and help rebuild
Semifinals: THR the 2012 decision
(Infoslide: The alien tort statue is a statute that allowed foreign citizens to sue for human-right violations committed outside of the U.S. in U.S. courts from 1980’s to 2012. In 2012 the Supreme Court redefined the interpretation of the statute to no longer cover crimes committed outside of the U.S. )
Grand Final: THW still not be Catholic
(Infoslide: An Angel appears. They tell you the following: “God exists, heaven and hell do not. The Pope is the replacement of Jesus Christ on Earth.”)[:]

DKWien goes East: Pro-Am success in Sofia 2018

[:en]Another great Pro-am Team, Miri Muntean and Marina Kojic, helped to kick off DKWiens Debating season 2018/19 with an incredible success at the Sofia Open. They did however not only do an amazing job as a team, as a quick look at the tab – or better – Marinas memories below reveal.

Participating in a tournament for the first time made me realize a few things:

1. Being part of a Pro-Am team is a bless and a curse.
While I learned a lot from my very experienced and successful team partner Miri, I was afraid of letting her down or knifing our case. Miri did a great job mentoring me and after being first in round 1, I realized that after all it maybe wouldn’t go as bad, and focused on the good sides of having a Pro beside me.

2. Training is good, tournaments are better.
The feedback in Sofia helped me improve my speeches a lot, so after returning home I saw how much better I did in training sessions and also that I felt more comfortable speaking.

3.  Tournaments are great to socialize.
In the end we made it to the final, with Miri being 3rd and I being 10th best speaker of the tournament. We celebrated by enjoying great Bulgarian food with our (new) friends and spending the time before our flight back walking around the beautiful city of Sofia.

Marina & Miri

Motions

R1. THW allow people to sue partners who cheated on them.
R2. THBT Putin is good for Russian power on the international stage.
R3. THBT the Bulgarian government should pay reparations to all those who were subjected to the Revival process.
R4. THBT the western companies and investors should pull out of the Saudi Arabia’s Neom project.
R5. THR the increasing presence of nihilism in popular culture (eg. BoJack Horseman, Rick and Morty etc.)

Semi: TH prefers to be an averagely intelligent person to a genius.
Final: THBT it is NOT legitimate to shame public figures for beliefs and non-criminal actions from their youth (e.g. partying, alcohol consumption, soft drug use, political views etc.)[:de]Another great Pro-am Team, Miri Muntean and Marina Kojic, helped to kick off DKWiens Debating season 2018/19 with an incredible success at the Sofia Open. They did however not only do an amazing job as a team, as a quick look at the tab – or better – Marinas memories below reveal.

Participating in a tournament for the first time made me realize a few things:

1. Being part of a Pro-Am team is a bless and a curse.
While I learned a lot from my very experienced and successful team partner Miri, I was afraid of letting her down or knifing our case. Miri did a great job mentoring me and after being first in round 1, I realized that after all it maybe wouldn’t go as bad, and focused on the good sides of having a Pro beside me.

2. Training is good, tournaments are better.
The feedback in Sofia helped me improve my speeches a lot, so after returning home I saw how much better I did in training sessions and also that I felt more comfortable speaking.

3.  Tournaments are great to socialize.
In the end we made it to the final, with Miri being 3rd and I being 10th best speaker of the tournament. We celebrated by enjoying great Bulgarian food with our (new) friends and spending the time before our flight back walking around the beautiful city of Sofia.

Marina & Miri

Motions

R1. THW allow people to sue partners who cheated on them.
R2. THBT Putin is good for Russian power on the international stage.
R3. THBT the Bulgarian government should pay reparations to all those who were subjected to the Revival process.
R4. THBT the western companies and investors should pull out of the Saudi Arabia’s Neom project.
R5. THR the increasing presence of nihilism in popular culture (eg. BoJack Horseman, Rick and Morty etc.)

Semi: TH prefers to be an averagely intelligent person to a genius.
Final: THBT it is NOT legitimate to shame public figures for beliefs and non-criminal actions from their youth (e.g. partying, alcohol consumption, soft drug use, political views etc.)[:]

DK Wien@Prague Open 2018: A Fresher’s Perspective

[:en]

Participating in international competitions is probably the best part of debating. For those who don’t believe that yet, here’s how one of our newest members (Barbara Neuwirth) experienced her first time debating abroad. To put it in Mr. Trump’s words: It was just so great! 

Joy and Babsi at the River Vltava (Moldau), just being tourists

Just before uni started again, DK Wien sent a delegation of four debaters (Joy Edobor, Tommi Deimel, Katrin Fallmann and myself) to the lovely city of Prague, well known capital of beer, as well as of the Czech Republic itself. Having started debating only a few months prior to that, I must admit I was quite excited (better: super nervous) to take part in my first international debating competition. Would I get kicked out because my English was too bad? Would I vomit over the Judges? Would Katrin deeply regret pro-aming me due to a, then expected, major tearful breakdown?

Luckily, neither of those things happened. We faced only one slightly embarrassing incident on the train ride, when Katrin and I came to the painful realisation that our chosen team name “Czech us some beer” (German speakers will know) doesn’t make any sense whatsoever to an English native.
We’ll try better next time.

Day 1

Arriving at the location the following day, the National Scout Hall, what we found was a majestic old building right next to the famous astrological clock in the middle of Prague’s historical town centre. Debating with a view of one of Europe’s prettiest town squares created the feeling of delivering a speech of considerable importance, which might have helped me to calm down a bit. Looking back, that was me entering what I’ll call “politician mode”.
Both our teams did amazingly well in the first two rounds, where we all finished 2nd debating about political satire and state-run brothels – topics that I was pleasantly surprised with! Being a bit tired during the 3rd round, we had a harder time with a cheeky little Trump motion. Admittedly, I should’ve expected this in 2018.
Already looking forward to a well-deserved dinner and drink after the last round, a big surprise was waiting for us in the announcement hall: Katrin and I had broken and Tommi and Joy had, while narrowly missing the break, also done an incredible job in the last round!
Of course, being responsible adults, this didn’t come without a minor inconvenience: Celebrations hat to be cut a bit short that night to be able to get some rest before the next round on Sunday.

Final’s Day

Babsi, Katrin, Tommi, Joy

When the semi-final motion “TH, as the EU, would go ahead and boycott US sanctions imposed on Iran” was announced on the following morning, I realised two things. First, we probably wouldn’t make it to the finals. Secondly, the first thing I’d do right after getting home would be to dive head first into some good reading material on Iran-US relations. (It was not the first thing I did, and recommendations are still appreciated.) It was still a great pleasure to be able to listen to the other great speeches, foremost my own partner’s, the club’s designated expert on IR.

Finally,  Joy and I made good use of the stunning late summer weather in Prague when we successfully climbed up the hill to explore Prague’s gorgeous castle before taking the train back home to Vienna. Thanks Joy and Tommi for a great weekend and especially Katrin for taking me with her. I’m really looking forward to all the debates to come!

Motions

R1. THR the rise of satire as a means of political criticism.
R2. THW introduce state-run brothels.
R3. THBT it is the morally correct path for those who oppose Trump to depart the administration rather than trying to block it from within.
R4. THW subsidise banks to disproportionally direct loans to poor communities and individuals.
Semi: TH, as the EU, would go ahead and boycott US sanctions imposed on Iran.
Final: THBT atheists should try to convince religious people that there is no god.[:de]

Participating in international competitions is probably the best part of debating. For those who don’t believe that yet, here’s how one of our newest members (Barbara Neuwirth) experienced her first time debating abroad. To put it in Mr. Trump’s words: It was just so great! 

Joy and Babsi at the River Vltava (Moldau), just being tourists

Just before uni started again, DK Wien sent a delegation of four debaters (Joy Edobor, Tommi Deimel, Katrin Fallmann and myself) to the lovely city of Prague, well known capital of beer, as well as of the Czech Republic itself. Having started debating only a few months prior to that, I must admit I was quite excited (better: super nervous) to take part in my first international debating competition. Would I get kicked out because my English was too bad? Would I vomit over the Judges? Would Katrin deeply regret pro-aming me due to a, then expected, major tearful breakdown?

Luckily, neither of those things happened. We faced only one slightly embarrassing incident on the train ride, when Katrin and I came to the painful realisation that our chosen team name “Czech us some beer” (German speakers will know) doesn’t make any sense whatsoever to an English native.
We’ll try better next time.

Day 1

Arriving at the location the following day, the National Scout Hall, what we found was a majestic old building right next to the famous astrological clock in the middle of Prague’s historical town centre. Debating with a view of one of Europe’s prettiest town squares created the feeling of delivering a speech of considerable importance, which might have helped me to calm down a bit. Looking back, that was me entering what I’ll call “politician mode”.
Both our teams did amazingly well in the first two rounds, where we all finished 2nd debating about political satire and state-run brothels – topics that I was pleasantly surprised with! Being a bit tired during the 3rd round, we had a harder time with a cheeky little Trump motion. Admittedly, I should’ve expected this in 2018.
Already looking forward to a well-deserved dinner and drink after the last round, a big surprise was waiting for us in the announcement hall: Katrin and I had broken and Tommi and Joy had, while narrowly missing the break, also done an incredible job in the last round!
Of course, being responsible adults, this didn’t come without a minor inconvenience: Celebrations hat to be cut a bit short that night to be able to get some rest before the next round on Sunday.

Final’s Day

Babsi, Katrin, Tommi, Joy

When the semi-final motion “TH, as the EU, would go ahead and boycott US sanctions imposed on Iran” was announced on the following morning, I realised two things. First, we probably wouldn’t make it to the finals. Secondly, the first thing I’d do right after getting home would be to dive head first into some good reading material on Iran-US relations. (It was not the first thing I did, and recommendations are still appreciated.) It was still a great pleasure to be able to listen to the other great speeches, foremost my own partner’s, the club’s designated expert on IR.

Finally,  Joy and I made good use of the stunning late summer weather in Prague when we successfully climbed up the hill to explore Prague’s gorgeous castle before taking the train back home to Vienna. Thanks Joy and Tommi for a great weekend and especially Katrin for taking me with her. I’m really looking forward to all the debates to come!

Motions

R1. THR the rise of satire as a means of political criticism.
R2. THW introduce state-run brothels.
R3. THBT it is the morally correct path for those who oppose Trump to depart the administration rather than trying to block it from within.
R4. THW subsidise banks to disproportionally direct loans to poor communities and individuals.
Semi: TH, as the EU, would go ahead and boycott US sanctions imposed on Iran.
Final: THBT atheists should try to convince religious people that there is no god.[:]

[:de]Der 7. Baker McKenzie Debate Club: “Erst eine schwierige Situation ist eine gute!”[:]

[:de]Debattieren findet sich in keinem universitären Lehrplan. Längst vergangen sind die Zeiten, da Studenten aus dem Stegreif argumentieren können mussten, wie viele Engel auf einer Messerspitze Platz finden könnten. Im Anwaltsberuf dagegen ist diese Kunst, Argumente geistesgegenwärtig zu entwickeln und geschliffen vorzutragen, immer noch gefragt. Aus diesem Grund lädt die Anwaltskanzlei Baker McKenzie jährlich Studentinnen und Studenten der Fächer Rechtswissenschaften und Wirtschaftsrecht zu einem Debattierturnier ein. Der heurige Baker McKenzie Debate Club war bereits die siebte Ausgabe und fand am 22. März 2018 statt.

Debattieren will gelernt sein

Bei diesem Debattierturnier traten Teams aus je drei jungen Leuten dazu an, um eine Streitfrage positiv oder negativ zu beantworten, die ihnen erst kurz zuvor mitgeteilt wurde. Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Wettkampf? Bei diesem hatten die Teilnehmer vorher selbst noch nie debattiert! Der Debattierklub Wien unterstützte die Veranstaltung daher mit einer Regeleinführung und einer erfahrenen Jury. Diese demonstrierte den Wettstreit der Argumente zu Beginn in einer Schaudebatte zur folgenden Frage: „Soll das Begnadigungsrecht abgeschafft werden?“ (In Österreich übt dieses übrigens der Bundespräsident auf Vorschlag der Bundesregierung aus.)

Mit juristischen Streitfragen in medias res

Hernach waren die 15 Studentinnen und Studenten selbst an der Reihe, das Thema „Sollen gewöhnliche Polizeistreifen nur mehr mit nicht-tödlichen Waffen ausgestattet werden?“ in der ersten Runde zu debattieren. Ihre Teampartner und ihre Rolle, dafür oder dagegen zu argumentieren, wies ihnen das Los zu.

Von niemandem wurde erwartet, im ersten eigenen Redebeitrag zu brillieren wie Cicero. Hatte doch der antike römische Philosoph und Meisterredner selbst die Maxime „Reden lernt man durch Reden“ formuliert. Und nach dieser ersten Rederunde gab es die Gelegenheit, sich von der erfahrenen Jury Ratschläge für die nächste Runde zu holen: Wie verbinde ich meine Argumente? Was hätte ich auf die Gegenseite noch antworten können? Wie sollen wir uns als Team vorbereiten?

In der zweiten Runde wartete ein ungleich schwereres, juristisch komplexeres Thema: „Soll § 188 StGB (Herabwürdigung religiöser Lehren) ersatzlos aufgehoben werden?“ Hier stand die Kunst auf der Probe, die Erfahrungen aus der ersten Runde in knapper Zeit zu verinnerlichen, und durch Reden reden zu lernen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 7. Baker McKenzie Debate Club.

Das große Finale

Bloß Dezimalstellen in den Punkterängen entschieden über den Einzug in die Finalrunde, die mit einem besonders aktuellen Thema aufwartete: „Sollen Bürgerinnen und Bürger ein Recht auf Vergessen-Werden gegenüber Behörden und Unternehmen haben?“ Drei Beiträge stachen daraus besonders hervor: Durch ihre tiefgründige Analyse, durch die Freude am Aufgreifen der Argumente der Gegenseite oder durch ihre präzise Zusammenfassung der Debatte.

Die Argumentationstalente von morgen

Die Finaljury war nun vor die schwierige Aufgabe gestellt, die beste Rede zu küren.

In seiner Erläuterung der Juryentscheidung erklärte DDr. Alexander Petsche, Partner bei Baker McKenzie, warum im Anwaltsberuf erst eine schwierige Situation eine gute sei. Wären sich alle Beteiligten über eine Frage einig, wären alle Argumente völlig offensichtlich, dann wäre die Frage gar keine Streitfrage. Weder eine Debatte noch anwaltlicher Beistand wären dann notwendig. Eine gute Anwältin oder ein guter Anwalt hingegen würden sich in einer Situation beweisen, die gemeinhin als hoffnungslos beurteilt werden würde. In einer aussichtslos erscheinenden Lage Argumente zu entwickeln, die zuvor niemand erkannte, wäre gleichzusetzen mit der Fähigkeit, mitten in einem Schneesturm zu sagen: „Heute ist für mich Sonnenschein!“ Die Siegerin hatte genau das geschafft: Sie nahm aus einer schwierigen Ausgangslage heraus die Argumente der Gegenseite ernst und baute damit eine Verbindung zum gegnerischen Team auf. Erst mit ihren wertschätzenden Kontrapunkten ermöglichte sie es der Jury, einen Vergleich zwischen den von beiden Seiten dargebotenen Positionen zu ziehen. Diese Wertschätzung wie auch ihre argumentative Kampfesfreude machten Barbara Neuwirth zur Siegerin des Baker McKenzie Debate Clubs. Wir gratulieren herzlich! Zum zweiten Platz gratulieren wir vielmals Cornelia Faunie, zum dritten Platz Gabriel Paminger!

Die Debatten waren damit vorbei, das Reden noch nicht: Baker McKenzie lud zum Empfang bei Brot und Wein ein, und selbst hier baten die Teilnehmer noch um Verbesserungsvorschläge für die nächsten Debatten, die sie in ihrem Studium oder Beruf führen würden. Karrieremöglichkeiten in der Kanzlei wurden ebenso besprochen wie die Möglichkeit, an weiteren Debattiertrainings im Debattierklub Wien teilzunehmen.

DDr. Alexander Petsche, die Siegerin Barbara Neuwirth, Ingo Bandhauer; (v.l.n.r.)

DDr. Alexander Petsche, die Zweitplatzierte Cornelia Faunie, Ingo Bandhauer; (v.l.n.r.)

DDr. Alexander Petsche, der Drittplatzierte Gabriel Paminger, Ingo Bandhauer; (v.l.n.r.)

Danksagung

Der Debattierklub Wien dankt Baker McKenzie in Person von Herrn DDr. Petsche und Frau Claudia Schweda-Mahrer von Herzen für die langjährige Partnerschaft! Ebenso danken wir Herrn Florian Unterberger und Herrn Florian Ettmeyer für die Mithilfe in der Organisation und der Jury. Als zweiter Teil unserer Kooperation wurde im Mai 2018 mit Unterstützung von Baker McKenzie das internationale Hochschuldebattierturnier „Vienna Intervarsity 2018“ (VIV18) mit 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 18 Ländern ausgetragen.

 

Die Themen des 7. Baker McKenzie Debate Clubs am 22.3.2018:

Schaudebatte: Soll das Begnadigungsrecht abgeschafft werden? (Info: Das Begnadigungsrecht übt in Österreich der Bundespräsident auf Vorschlag der Bundesregierung aus.)

1. Runde: Sollen gewöhnliche Polizeistreifen nur mehr mit nicht-tödlichen Waffen ausgestattet werden?

2. Runde: Soll § 188 StGB (Herabwürdigung religiöser Lehren) ersatzlos aufgehoben werden?

Finale: Sollen Bürgerinnen und Bürger ein Recht auf Vergessen-Werden gegenüber Behörden und Unternehmen haben?

 

Der Baker & McKenzie Debate Club findet jährlich in Kooperation mit der Anwaltskanzlei Baker & McKenzie statt. Ziel ist es, die Diskurskultur von talentierten Nachwuchsjuristinnen und -juristen zu fördern. Wir ermöglichen den besten und redegewandtesten Studenten aus den Fächern Rechtswissenschaften und Wirtschaftsrecht, ihr Argumentationstalent und ihre Rhetorikfähigkeiten unter Beweis zu stellen und zu verbessern. Mehr Informationen über aktuelle Karrieremöglichkeiten bei Baker McKenzie gibt es unter www.bakercareers.at[:]

[:en]Debattierklub Wien is South German Champion[:de]Debattierklub Wien ist Süddeutscher Meister [:]

[:en]

2018, a year of success for DKWien

The year 2018 proves to be a most successful year for DK Wien until now. After our Break to the Quarterfinals of the Worlds Debating Championship in Mexico City in january for the first time in history, we now won the German-language competition “South German Debating Championship” in Tübingen in april 2018.

DKWien has been participating in this tournament (which qualifies debate clubs for the German-speaking Debate Championships) for quite some time now, reaching the finals in most of the years. Last year a speaker from DKWien won the title for the best speaker of the entire competition. This year the club’s members managed to outdo themselves: Katrin and Marvin have won the finals for the first time since 2013 and are now crowned South German Champions. Katrin and Marvin, however, are not the only team that represented us at the championships. DKWien also sent a freshers team consisting of Elisabeth and Martin who reached the semifinals together, a remarkable achievement given they have just started debating in fall 2017.

While some of our members were debating away in Tübingen, Madlen and Mark both represented DKWien at the North-East-German Championships in Leipzig, which coincided with Tübingen. Mark was there as a Chief Adjudicator responsible for selecting debate topics, and Madlen came to support the competition as an Independent Adjudicator. She also chaired the finals of the competition. Congratulations to all teams and judges!

 

Marvin und Katrin, South German Champions 2018

Contingent

Nine DKWien Members went to Tübingen (Germany) for the South German Championship. We sent three teams (Marvin & Katrin, Elisabeth & Martin, Ricardo & Josef) and three judges (Anna, Joy & Uyanga). Two of the three teams were novices and used the past six months to develop their rhetorical and argumentative skills through our training sessions at DKWien.

DKWien Contingent 18: Ricardo, Josef, Elisabeth, Martin, Marvin, Katrin, Anna, Uyanga & Joy

Topics (translated by the Author)

Preliminary rounds

R1: TH regrets the Decline of natural authorities, e.g. teachers, politicans, doctors, police officers, priests, judges.

R2: THS a  wide reaching #youtoo-movement. (Infoslide)

R3: THB, humanity should stop research and development of a “strong artifical intelligence” (Infoslide)

R4: THR the europewide loss of Importance of formerly big people’s parties in favour of a fragmentation of the party scene.

 

Final:

THB Germans should be more patriotic.[:de]

Erfolgsjahr 2018

Das Jahr 2018 scheint ein regelrechtes Erfolgsjahr für den Debattierklub Wien zu sein. Nicht nur im englischen Debattieren, sondern auch im deutschen Debattieren beweist der DKWien seine Kompetenz. Nach dem historischen Erreichen der Finalrunden in der Weltmeisterschaft in Mexiko gewinnt nun der Debattierklub Wien auch die Süddeutsche Meisterschaft in Tübingen. Während wir die letzten Jahre konstant das Finale erreichten und letztes Jahr die beste Rednerin stellten, konnten Marvin und Katrin erstmals seit 2013 den Pokal nach Wien tragen. Doch nicht nur die beiden waren erfolgreich: Besonders stolz sind wir auch auf Elisabeth und Martin welche beide erst im Herbst 2017 mit dem Debattieren begannen. Sie erreichten das Halbfinale und zeigten, dass man auch den Wiener Nachwuchs in der deutschen Debattierszene in Zukunft auf der Rechnung haben muss. Parallel zur süddeutschen Meisterschaft fanden die Westdeutsche und die Nord-Ost-Deutsche Meisterschaft statt auf der Mark Etzel Teil der Chefjury war.  Madlen brillierte als eine der besten Jurorinnen jurierte sämtliche Finalrunden

Marvin und Katrin, Süddeutsche Meister 2018

Kontingent

Der Debattierklub entsandte 2018 eine Gruppe von neun Leuten nach Tübingen, drei Teams (Marvin & Katrin, Elisabeth & Martin, Ricardo & Josef) und drei Jurorinen (Anna, Joy & Uyanga). Zwei der drei Teams und eine der Jurorinnen haben erst im vergangen Jahr zu Debattieren begonnen und haben durch regelmäßiges Training im Debattierklub ihre Argumentationsfähigkeiten ausgebaut.

DKWien Kontingent 18: Ricardo, Josef, Elisabeth, Martin, Marvin, Katrin, Anna, Uyanga & Joy

 

Themen

Vorrunden

R1: DH bedauert den Verfall von natürlichen Autoritäten, z.B. Lehrer, Politiker, Ärzte, Polizisten, Pfarrer, Priester, Richter.

R2: DH begrüßt eine weitreichende #youtoo-Bewegung. (inkl. Infoslide)

R3: DHG, die Menschheit sollte die Forschung und Entwicklung von einer “Starken Künstlichen Intelligenz” aufgeben. (inkl. Infoslide)

R4: DH bedauert den europaweiten Bedeutungsverlust ehemals großer Volksparteinen zugunsten der Zerspliterung der Parteienlandschaft.

 

Finale:

DHG Deutsche sollten patriotischer sein.[:]