Bekanntlich sind Debattanten eine seltsame Spezies, die sich gerne auch einmal am Wochenende freiwillig an einer Universität einfindet, um Stunden in Hörsälen zu verbringen. So geschah es, dass sich am Freitagabend des 23. April eine bunte Schar an der Humbolt-Universität zu Berlin traf, um – trotz sonnigstem Wetter draußen – drinnen zum Beispiel für einen freien Markt für menschliche Organe zu plädieren.
Gastgeber des internationalen Spektakels Humboldt Berlin IV war die Berlin Debating Union, und man darf durchwegs behaupten, dass sie sich Mühe gaben die 48 Teams aus 11 Nationen gebührend in der deutschen Hauptstadt zu beherbergen. Bei näherem Hinsehen ergaben sich somit viele Gründe, sich an besagtem Wochenende an der Berliner Universität zu zeigen: Rundumversorgung mit Essbarem, gründliche sechs Vorrunden, interessante Themen, gute Juroren (= besseres Feedback!), eine Party als Rahmenprogramm und die Tatsache, dass man auch in Deutschland gut und gerne auf Englisch debattieren kann. Weiterlesen…





