Author Archives: Florian Prischl

Salzburger Freundschaftsturnier 2006

Ende Mai fand das allererste Salzburger Debattier-Turnier statt. Auch wenn teilweise spürbar war, dass dies der Salzburger erstes Turnier war, so war es auf jeden Fall ein voller Erfolg! Es haben insgesamt neun Teams aus Österreich und Deutschland (u.a. Streitkultur Tübingen, Debattierclub Innsbruck…) teilgenommen, davon zwei Wiener Klubs – Der des AFA und wir, der Debattierklub Wien. Gewonnen hat ein Team des Debattierklub München, die damit wieder einmal ihr beeindruckendes Können unter Beweis gestellt haben. Wir wurden zwar nur vorletzte, hatten aber trotzdem viel Spaß – schließlich war es ein Freundschaftsturnier! Dennoch zeigte uns unser Abschneiden deutlich, dass noch ein langer Weg bis zum ersten Platz vor uns liegt.

Salzburger Freundschaftsturnier 2006 Helikopterkunst

In der Stadt, wo die Helikopter verkehrt liegen, wird auch gut debattiert - so zum Beispiel beim Freundschaftsturnier im Mai 2006.

Salzburger Freundschaftsturnier 2006 Verpflegung

Der Salzburger Debattierclub Redesalz konnte auch einige Debattierclubs aus Deutschland in die Mozartstadt holen, was gleich mit einer internationalen Flaggenparade auf den Snacks gefeiert wurde.

Salzburger Freundschaftsturnier 2006 Sabine Rainalter, Matthias Moser während Pause

Sabine Rainalter (Debattierclub Innsbruck) und Matthias Moser (Debattierklub Wien) unterhalten sich in einer Pause in der Aula des GeWi-Baus der Uni Salzburg, während Florian Steininger und Aurora Simionescu vom Debattierclub München im Hintergrund das Tab studieren.

Salzburger Freundschaftsturnier 2006 Party

Zu jedem Debattierturnier gehört eine gute Party, so auch in Salzburg!

Salzburger Freundschaftsturnier 2006 Salzburger Dom

Auf dem späten Heimweg von der Party statten wir dem hell erleuchteten Salzburger Dom noch einen Besuch ab.

Salzburger Freundschaftsturnier 2006 Finale im "Zirkelwirt"

Das Finale im Lokal "Zirkelwirt" war sehr gut besucht.

Salzburger Freundschaftsturnier 2006 Finale

Das Finale des Turniers in vollem Gang. Rechts das Siegerteam aus München (Daniel Grotzky, Florian Steininger und Aurora Simionescu, vlnr).

Münchener Weihnachtsturnier 2005

Am Beginn der Weihnachtsferien 2005 nahm der Debattierklub Wien an seinem ersten Turnier überhaupt, dem Weihnachtsturnier des Debattierclub München teil. Es war für uns ein erlebnis- und erfahrungsreiches Turnier, während dem sich 15 Teams aus ganz Deutschland und Österreich (aus Österreich der Debattierclub Innsbruck und wir) in freundschaftlichem Wettbewerb maßen. Gewonnen hat das Turnier in einem Finale zum Thema “Soll die Entwicklungshilfe eingestellt werden?” ein Team der Streitkultur Tübingen genen ein münchener Team. Herzliche Gratulation und vielen Dank an den Debattierclub München! Durch die Teilnahme am Weihnachtsturnier haben wir Lust auf mehr bekommen!

CHiLLi.cc berichtet über den Debattierklub Wien

Das österreichische Online-Jugendmagazin CHiLLi.cc berichtete über den Debattierklub Wien (vormals Debattier-kG) und interviewte dafür unser Mitglied Amadeus Henhapl.

Anmerkung: Da CHiLLi.cc inzwischen nicht mehr existiert und der Artikel auf der Nachfolgeseite mokant.at nicht abrufbar ist, reproduzieren wir hier den vollständigen Artikel, wie er ursprünglich bei CHiLLi.cc erschienen ist.

Streiten mit Regeln

In Wiener Debattierclubs kann jeder mithilfe aktueller Themen Reden lernen.

“Reden und sich präsentieren ist ein wesentlicher Teil der Universität, der jedoch nicht gelehrt wird”, erzählt Amadeus Henhapl, 20, über seine Motivation, einem Debattier-Club beizutreten. Er ist Mitglied der Debattier-kG, dem zweiten solchen Club in der Bundeshauptstadt.

Pro und Contra

“Auf die Idee mit den Debattier-Clubs hat mich ein Freund gebracht”, erzählt Amadeus. Seitdem redet und argumentiert der Student mit anderen um die Wette. Bei der Debatte treten zwei Teams zu je drei Leuten in den Redewettbewerb zu einem gewählten Thema, wobei ein Team eine Opposition darstellt. “Wir debattieren über gesellschafts- politische Themen, zu denen jeder etwas weiß und jeder eine Meinung hat.”

Redner erhalten Feedback

“Im Laufe der Debatte soll das Ganze so rübergebracht werden, dass das Publikum entscheiden kann, wer besser war.”, sagt Amadeus. Nach der siebenminütigen Diskussion werden die Redner nach ihrer Sprachkraft, Inhalt und Präsenz bewertet, entweder durch ein Präsidium oder durch das Publikum. “Anhand des Feedbacks wird, auf Dauer gesehen, die Redequalität verbessert”, erklärt er.

Themen Vielfalt

Die “Debattier kG” wurde vor einem halben Jahr von Studenten der Wirtschafts- universität gegründet. Mittlerweile sind aber auch andere Studienrichtungen vertreten, etwa Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. “Verschiedene Studien bergen unterschiedliche Grundeinstellungen. Für die Themenauswahl ist es gut, dass verschiedene Studien- richtungen vertreten sind”, meint Amadeus, selbst Student der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften.

“Der Club ist für alle frei zugänglich und es gibt auch keine Anmeldung”, bekräftigt Amadeus. Der Zulauf zu den Debattier-Clubs ist in Österreich noch sehr gering, da sie im Gegensatz zu Deutschland noch keine lange Tradition haben. Ein Grund ist sicher auch, dass erst mit dem schalen Image aufgeräumt werden muss.