Author Archives: Debattierklub Wien

[:en]Historical success at the World Championships 2018 in Mexico City[:de]Historischer Erfolg bei den Weltmeisterschaften 2018 in Mexico City[:]

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DKWien is celebrating a big success story in it’s history: 

For the first time  an Austrian team made it into the Top Ten best teams at the World Championships in Debating 2018 in Mexico City. Melanie Sindelar and Dariusch Klett broke as the 8th best team in the English as a second language (ESL) category and therefore entered the quarterfinals. In total, 16 teams can make it into the ESL quarterfinals. Some ESL teams decided to compete in the native category, and therefore gave up their spots in the ESL break. Nevertheless, even if they are counted to the total ESL ranking, DKWien has scored the 15th place and would have therefore been included in the break either way, despite even fiercer competition. 

Dariusch Klett furthermore landed the 6th best speaker award in the category EFL (English as a foreign language). In the total speaker ranking, Melanie Sindelar remains the best speaker from Austria. 

Hearty Congratulations to the team!

Vienna A: Melanie Sindelar & Dariusch Klett

The whole DKWien Contingent for Mexico Worlds 2018

 

 

 

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Der Debattierklub Wien hat einen großen Erfolg in der Geschichte des Klubs zu feiern. 

Zum aller ersten Mal hat es ein österreichisches Team unter die Top 10 der besten Teams der Welt bei den Debattierweltmeisterschaften 2018 in Mexico City geschafft. Melanie Sindelar sowie Dariusch Klett haben als Vienna A im ESL-Break den 8. Platz erreicht und durften somit in das Viertelfinale der Kategorie Englisch als Zweitsprache (ESL) einziehen. Ingesamt dürfen 16 Teams in das Viertelfinale einziehen. Einige fremdsprachige Teams entschieden sich in der Englisch als Muttersprache Kategorie anzutreten, und fielen daher aus dem ESL Break. In der Gesamtreihung aller fremdsprachiger Teams jedoch werden sie aufgeführt – darin nimmt der Debattierklub Wien den 15. Platz ein (und wäre damit ebenso im Viertelfinale gewesen trotz stärkerer Konkurrenz). 

Dariusch Klett konnte in der Kategorie Englisch als Fremdsprache den 6. Platz ergattern. Melanie Sindelar blieb in der Gesamtwertung aller RednerInnen die beste Rednerin aus Österreich. 

Wir gratulieren dem Team sehr herzlich!

 

Vienna A: Melanie Sindelar & Dariusch Klett

Die DKWien Delegation bei den Weltmeisterschaften 2018 in Mexico City

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A report on Eudc 2016 held in Warsaw

Am 10.August dieses Jahres stieg ich um 23:30 Uhr am Südtirolerplatz in Wien in einen entgegen meinen Hoffnungen entsprechend vollbesetzten Bus nach Warschau, um erst am nächsten Tag um 11:40 Uhr wieder auszusteigen. Rund 12 Stunden Fahrt, schreiende Kinder, eine viel zu kalt eingestellte Klimaanlage, dafür in quasi letzter Sekunde die doch noch zugesagte Begleitung durch einen Klubkollegen mit derselben Mission. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Danke, Marvin!

Aber der Weg ist vernachlässigbar in Anbetracht des Ziels:

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Die Mission: Vollunteering auf der Europäischen Debattiermeistermaschaft in Warschau.

Die europäische Debattiermeisterschaft versammelte in diesem Jahr 229 Teams zu 456 Redner (lt. Teamtab/Speakertab) inklusive Juroren, insbesondere hervorzuheben sind die erlesenen Chefjuroren Yael Bezalel, Radu Cotarcea, Adam Hawksbee, Harish Natarajan, Emilia Carlqvist, Helena Ivanov sowie das unerschütterliche Tabteam mit Jakob Reiter, Calum Worsley, Richard Coates, Markus Knutsson, Ann Tarkin, Valerie Tierney und schlussendlich die beeindruckende Hauptorganisatorin/Convenor Karolina Partyga.

Unser Klub entsendete vier Teams. Mit unserem A-Team (oder lt. Teamtab: Debattierklub Wien A) Melanie Sindelar und Madlen Stottmeyer freuten wir uns über stolze 15 Teampunkte. Zusammen angetreten sind außerdem Elisabeth Vikydal und Vinicius Bremer sowie Katja Schager mit Kata Sebök und Miri Muntean gemeinsam mit Ingo Bandhauer, die allesamt nach der 9. Runde auf mindestens 12 Teampunkte zurückblicken konnten. Weiters mit vor Ort Susanna Ulinski, sie trat mit einem deutschen Kollegen gemeinsam als Team an. Somit zählte der DK Wien mit 11 Leuten die bisher größte Delegation die je auf einer Europameisterschaft vertreten war. Wichtig noch zu wissen: aus unserem A-Team erzielten beide Teilnehmerinnen jeweils eine Top 50 ESL-Speaker Platzierung, Melanie sogar Platz 34  und auch sonst verteilte sich unser Kontingent in den Top 180 der ESL-Kategorie von insgesamt 254 Rednern mit ESL Status. Unser Aller Freude wurde bei den ausgiebigen Socials und im Besonderen zuletzt im Wissenschafts- und Kulturpalast beim Championship Dinner Ausdruck verliehen. Dort wurden auch die Gewinner European Debating Champions 2016 gekürt. PEP A mit Michael Dunn Goekjian (auch bester Redner) und Stefan Siridžanski holten sich gleich drei gläserne Pokale. Im ESL-Finale gewann das Team Tel Aviv A mit Ayal Hayut und Dan Lahav (bester ESL Redner).

Was ist außerdem von Nöten um die Organisation eines sieben Tage dauerenden Events bewältigen zu können? Freiwillige Helfer. Volunteers die schon mal ein paar Tage früher anreisen um die Vorbereitungen für das Event zu treffen und die auch in den Tagen während des Turniers von 14. bis 20.August noch helfend Orientierung geben, Essen austeilen, Müll wegräumen, etc. Mit vor Ort dabei Marvin und ich. Aus einer Organisation kommend die Euros 2015 mit ausgezeichnetem Feedback organisiert hatte, von deren Erfahrungen wir allein aus Erzählungen schon einiges lernen konnten, wurden wir mit der ehrenvollen Aufgabe betraut gemeinsam das Runners Team zu leiten.

Die Runners: Anzutreffen, vor Beginn und Ende jeder Runde, verstärkt während der neun Vorrunden, als sich ungewöhnlich schnell bewegende Individuen die mehrmals am Tag über drei, vier Stockwerke auf- und ab- und zwischen Gebäuden hin und herlaufen und dabei in zu Walkie-Talkies umfunktionierte Smartphones sprechen/ keuchen/ schreien. Diese Runner sind dafür verantwortlich, dass die Ergebnisse nach jeder Debatte schnellstmöglich im Tabroom landen um so einen zeitgerechten Beginn der nächsten Runde zu ermöglichen.

Fazit: Es war ein unglaublich tolles Erlebnis und es hat uns irsinnig gefreut unseren Beitrag zur Realisierung der EUDC 2016 zu leisten. Einen Einblick in ein Turnier dieser Größenordnung zu erhalten und unseren Teams bei jeder Gelegenheit den Rücken zu stärken und sie nach all der Anstrengung entsprechend zu feiern war die ganze Anstrengung Wert.

Nach dieser Erfahrung musste ich, zurück in Wien, allerdings selbst erst mal ein paar Stunden Schlaf nachholen. Nie wieder 12 Stunden Busfahrt. Nächstes Jahr nehm ich das Flugzeug!

See you in Tallin!

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Dieser Beitrag wurde vefasst von Anicca Egger

 

Tournament Report – Trinity

There is hardly a better time to visit Ireland than in January, or so we thought. Debaters have strange thoughts sometimes, and so Melanie Sindelar, Katja Schager, Vinicius Bremer, Katharina Stangl and Paul Reiter, decided to fly to Dublin and participate in two tournaments held by the Trinity College Debating Society.

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The first tournament to take place was the Trinity Women’s Open 2016, Ireland’s biggest all female tournament. Katja and Melanie had an amazing performance, not only by choosing an awesome team name – Vienna Valie Export – but by also advancing to the Semi-Final. The Semi-Final’s motion was quite unexpected: This House Supports the Concept of Orgasm Intervention.

Unfortunately, as a man Vinicius was barred from watching the Women’s semi-final and entering the building, in order to avoid disturbing the female debaters and judges. The Final was then opened to the general public. Whereas to Austrian debaters this might sound strange, IONA circuits find much difficulty in attracting female debaters, also because of higher levels of sexism prevalent in the circuit. That is also why Vin was surprised to find this policy, because since he joined the Debattierklub Wien, men have been rather in the minority, not the majority.

The day after the Trinity IV happened, one of the biggest and most prestigious tournaments on the British Isles. The Trinity Debating Society has an impressive clubhouse, with a beautiful and giant chamber, in which announcements and the Finals were held. However, the chamber nearly burst because of all the debaters and judges who made their way to Trinity. During the announcements it was hard to understand each other’s words in the noisy chamber. In debating, not understanding each other is seldom (but sometimes) an advantage.

At the Trinity IV, the DKWien performance was possibly a little less note-worthy than the Women’s. In one round Paul inexplicably managed to get 66 speaker points, probably by involuntarily insulting everyone on the judging panel. Luckily the honor of DKWien was saved by Melanie, who broke as a judge into the Open Quarters and Semis.

After the tournament we did it as the Irish do and drowned our sorrows and/or celebrated our victories by filling up on Guinness (which really does taste better in Ireland). The next day we headed out see the beautiful Irish countryside. We drove to the Dingle peninsula in our rental car to enjoy the dramatic cliffs and the traditional Irish village life. We also had to adjust to the new road-system, whereas famously done on the Isles, you drive on the wrong side of the road (wrong from our perspective, of course).

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Our guide and contact to local customs was Katharina, who spend several moths in Ireland as an exchange student previously. She explained to us the beauty of Irish winter weather, by pointing out that it stops raining five times a day and the sun comes out for a brief moment. Therefore, the rain counts as a mere interlude between periods of good weather. We are not going to debate that claim.

By Paul Reiter

Saisonrückblick Deutschsprachiges Debattieren 2015- 2016

Einsteiger, die am Ende der Saison auf dem gleichen Niveau wie die erfahrenen Mitglieder debattiert haben, ein Finaleinzug bei der süddeutschen Meisterschaft und ein Semifinaleinzug bei der deutschsprachigen Debattiermeisterschaft – das war die deutschsprachige Saison 2015/16 für den Debattierklub Wien.

Nein, am Beginn der Saison Ende Oktober hätte man nicht erahnen können, dass diese Saison unsere vielleicht bisher erfolgreichste im deutschsprachigen Debattieren werden sollte. Madlen Stottmeyer und Ingo Bandhauer nahmen als einzige Vertreter unseres Klubs an der ersten ZEIT Debatte in Göttingen teil. Dieses Turnier hatte als Besonderheit ein Viertelfinale vorzuweisen bei üblicher Teilnehmerzahl. Somit waren die Chancen auf einen Einzug in die Ausscheidungsrunden (Break) deutlich besser als bei anderen Turnieren. Doch trotz der hohen Erwartungen reichte es für unsere Vertreter nur zu einem Platz im Mittelfeld. Immerhin kam Madlen als Rednerin mit Platz 16 mit der Spitze schon recht gut mithalten. Aber das war ja schließlich auch das erste Turnier für dieses Team.

Besondere Freude hatten wir heuer an unseren Einsteigern, die auch gleich auf etliche Turniere fuhren. Im November fuhren gleich vier von Ihnen zum Transrapid-Cup in München. Anicca Egger und Lena Schoissengeyer sowie Anna Neuber und Walter Seppi bildeten die Teams und wurden von Roman Korecky als Juror begleitet. Unsere Teams hielten sich recht gut und landeten im Mittelfeld. Roman Korecky hatte die Ehre das Finale mit zu jurieren.

Da wir uns in dieser Saison voll auf das BP-Format konzentrierten, ließen wir die ZEIT Debatte in Hamburg im OPD-Format aus und fuhren stattdessen mit 2 Teams und einer Jurorin zum OWL-Cup nach Paderborn. Anna Neuber und Walter Seppi versuchten sich hier noch einmal als Team, das andere Team setzte sich aus Kata Sebök, die ihr erstes Turnier bestritt, und Roman Korecky zusammen. Elisabeth Vikydal begleitete uns als Jurorin. Das Turnier war hervorragend organisiert und reichte an das Niveau von ZEIT-Debatten heran. Ebenso hochklassig war das Niveau der Debatten. Immerhin erreichten Kata und Roman einen Platz im Mittelfeld. Doch auch Paderborn verließen wir nicht ohne Break: Elli war unter den besten Jurorinnen und durfte die Ausscheidungsrunden jurieren.

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Abbildung 1: OWL-Cup in Paderborn, von links nach rechts: Walter Seppi, Anna Neuber, Elisabeth Vikydal, Roman Korecky und Kata Sebök

Langsam dachten wir an die Meisterschaften. Auftritt Dariusch Klett, der vielleicht der Shooting-Star unseres Klubs in diesem Jahr war. Erst im Oktober war er mit etwas Debattiervorerfahrung zu uns gestoßen. Mit Roman Korecky zusammen bildete er eines der Teams, die sich für die deutschsprachige Meisterschaft qualifizieren wollten. Die anderen Teams waren Madlen Stottmeyer und Ingo Bandhauer, sowie Kata Sebök und Elisabeth Vikydal.

Dariusch und Roman, sowie Madlen und Ingo nahmen zur Vorbereitung auf die süddeutsche Meisterschaft dann auch an der ZEIT Debatte in Berlin im März 2016 teil, um sich in Schwung zu bringen. Anicca Egger gab ihr Debüt als Turnier-Jurorin. Dariusch und Roman traten das erste Mal bei einem Turnier zusammen auf und platzierten sich gleich auf Tuchfüllung mit der Spitze, schafften den Break jedoch knapp nicht.

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Abbildung 2: ZEIT Debatte Berlin, von links nach rechts: Ingo Bandhauer, Madlen Stottmeyers Zunge, Anicca Egger, Dariusch Klett und Roman Korecky

Ende April stand dann der erste Saisonhöhepunkt auf dem Programm: die süddeutsche Meisterschaft in Tübingen. Da dieses Turnier auch als interne Qualifikation für die deutschsprachige Debattiermeisterschaft gewertet wurde, nahmen Dariusch und Roman, Madlen und Ingo, sowie Kata und Elli als Teams teil. Als Jurorinnen begleiteten uns Anicca Egger, Lisa Duschek und Miri Muntean. Damit stellt der Debattierklub Wien nicht nur sein größtes Kontingent bei einer süddeutschen Meisterschaft aller Zeiten, sondern auch das zweitgrößte Kontingent aller dort antretenden Klubs. War es die schiere Masse oder doch unser konsequentes Training? Jedenfalls schafften gleich zwei Teams den Break ins Semifinale, nämlich Dariusch und Roman, sowie Ingo und Madlen, wo sie auch aufeinandertrafen. Ein schlechtes Omen, und so kam auch nur Ingo und Madlen ins Finale weiter. Dariusch und Roman konnten sich mit Platz 3 aus den Vorrunden trösten. Mit Dariusch schaffte es auch erstmals in dieser Saison ein Redner unseres Klubs in die Top 10.

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Abbildung 3: Finale der süddeutschen Meisterschaft in Tübingen, von links nach rechts: Kata Sebök, Elisabeth Vikydal, Ingo Bandhauer, Anicca Egger, Madlen Stottmeyer, Lisa Duschek, Miri Muntean, Dariusch Klett und Roman Korecky

Nach dem großen Erfolg bei der süddeutschen Meisterschaft reisten wir mit hohen Erwartungen zur ZEIT Debatte nach Leipzig. Wieder waren die Teams Dariusch und Roman, sowie Madlen und Ingo. Als Juror gab diesmal Walter Seppi sein Turnier-Debüt. Immerhin war dort mit Mark Etzel unser ehemaliger Obmann Chefjuror. Gesundheitlich etwas angeschlagen hatten Dariusch und Roman ein Déjà-Vu: Ähnlich wie in Berlin landeten sie zwar weit vorne, verpassten den Break aber wieder knapp. Unsere Tübingen-Finalisten Ingo und Madlen landeten leider auch nur im geschlagenen Feld.

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Abbildung 4: ZEIT Debatte Leipzig, von links nach rechts: Walter Seppi, Ingo Bandhauer, Madlen Stottmeyer, Dariusch Klett, Roman Korecky

Verpatzte Generalprobe, erfolgreiche Erstaufführung? Aufgrund unseres Erfolgs bei der süddeutschen Meisterschaft, durften alle unsere Teams von dort auch zur deutschsprachigen Debattier-Meisterschaft (DDM) fahren. Bis auf Madlen und Roman waren alle das erste Mal als Redner und Rednerin bei dem größten deutschsprachigen Turnier. Außerdem hat Anicca Egger hat in Berlin und Tübingen genug Reputation gewonnen, um als Jurorin für die DDM akzeptiert zu werden. Die ersten beiden Tage liefen für Madlen und Ingo fantastisch, für Kata und Elli gut und für Dariusch und Roman durchwachsen. Dann kamen am dritten Tag die geschlossenen Runden. Madlen und Ingo sicherten sich souverän ihren Platz im Viertelfinale, Dariusch und Roman spielten endlich ihr volles Potenzial aus und qualifizierten sich ebenfalls für das Viertelfinale. Elli und Kata scheiterten leider knapp am Break. Im Viertelfinale setzten sich diesmal Dariusch und Roman durch uns stießen ins Semifinale vor, wo leider knapp das Aus kam. Trotzdem: Mit 2 Teams im Break (und einem Team, das nur knapp scheiterte) war dies die erfolgreichste DDM für den Debattierklub Wien aller Zeiten.

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Abbildung 5: Deutschsprachige Debattiermeisterschaft in Heidelberg, von links nach rechts: Ingo Bandhauer, Dariusch Klett, Kata Sebök, Roman Korecky, Anicca Egger und Elisabeth Vikydal

Insgesamt war 2015/16 wahrscheinlich die erfolgreichste deutschsprachige Debattiersaison unseres Klubs bisher. Es zählen aber nicht nur die Erfolge bei den großen Turnieren. Besonders stolz sind wir darauf, dass mit Kata Sebök und Dariusch Klett gleich zwei Neuzugänge gleich ganz vorne mitspielen konnten. Doch auch allen anderen Neulinge, sowie all jenen, die „nur“ zu den Trainings kommen gebührt Ehre. Denn so ausgeglichen wie in diesem Jahr waren unsere Trainings schon lange nicht. Und wie man sieht, wirkt sich gutes und ausgeglichenes Training direkt in Erfolgen bei Turnieren aus.

Für die kommende Saison wünschen wir uns daher wieder viele engagierte Einsteiger, damit wir unser gutes Niveau im Training halten können. Auch, wenn es für den einen oder anderen (noch) nicht zum großen Erfolg bei einem Turnier reichte oder gar noch nie auf einem Turnier war: vom regelmäßigen Training profitieren alle zumindest persönlich. Und vielleicht findet ja 2017 in Wien auch wieder mal ein großes Turnier statt.

OWL-Cup der Debating Society Paderborn

Kaum war das neue Jahr angebrochen, unternahm der Debattierklub Wien schon die erste Reise für das Jahr 2016 und organisierte einen Roadtrip nach Paderborn, um am 16. & 17. Jänner am OWL-Cup der Debating Society Paderborn teilzunehmen. Mit von der Partie waren zwei Teams – „Meine persönlichen Favoriten“, bestehend aus Anna und Walter aus dem 10. Wiener Gemeindebezirk und „Dressed for Finals“, vertreten durch Roman und Kata – sowie Elisabeth Vikydal als Jurorin.

Freitag – Anreise

Der Roadtrip nach Deutschland mit Romans Auto „Marie“ (das eigentlich eine Ehrenmitgliedschaft im DK Wien erhalten sollte) startete bereits Freitagmorgen und dauerte aufgrund einiger ausgiebigerer Pausen unter anderem zum Würstelessen in Nürnberg bis in die Abendstunden. Schließlich in Paderborn angekommen, wurden wir herzlich empfangen und konnten uns beim anschließenden Pub Crawl gleich unter die Leute mischen und in herzlichster Atmosphäre herausfinden, wer am nächsten Tag unsere Mitstreiter sein würden.

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Vorrunden am Samstag

Am Samstag fanden dann vier Vorrunden im Gebäude der Universität Paderborn statt, wo wir zwischendurch auch zu Mittag gegessen haben. Die Highlights der Organisation waren womöglich die persönlich beschrifteten Team-Vorbereitungsplätze, oder auch die aufgebaute Photobooth-Station, wo man sein Erlebnis semiprofessionell verewigen lassen konnte. Nach einem insgesamt dann doch sehr anstrengendem Tag begaben wir uns am Abend zur Breakverkündigung und anschließendem Social in den Capitol-Club in Paderborn. Dort erwartete uns zunächst eine kleine Überraschung, als uns für den längsten Anfahrtsweg je ein Reisekoffer pro Team überreicht wurden, und anschließend freuten wir uns noch viel mehr, als unsere Elli als Jurorin den Break geschafft hatte! Außerdem glänzte Roman mit einem 11. Platz in der Einzelredner-Wertung aller Vorrunden.

Halbfinale und Finale am Sonntag

Während es also für Elisabeth bis zum Schluss spannend blieb und vor allem Konzentration angesagt war, konnten sich die beiden Teams das Halbfinale auf der theologischen Fakultät sowie das Finale im historischen Rathaus der Stadt Paderborn am nächsten Tag aus Zuschauersicht anschauen und nahmen zwischendurch an einer kleinen Stadtführung teil.

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Heimreise und Ausflug am Montag

Auch nachdem das Turnier vorbei war, war unsere Reise noch nicht ganz zu Ende, denn wir legten Sonntagabend noch in der Nähe von Fulda einen kleinen Zwischenstopp ein und nächtigten nach anfänglichen … meteorologischen Schwierigkeiten, zu unserer Herberge zu gelangen, in einem sehr netten Apartement umgeben von wirklich märchenhafter Schneelandschaft. Am Montag ging es dann nachhause, aber nicht, bevor wir nicht auf Romans Vorschlag hin noch einen Ausflug nach Nürnberg unternommen hatten, wo wir das Reichsparteitagsgelände und das dortige Dokumentationszentrum besichtigten.

Alles in allem hätte es kaum ein gemütlicheres und lehrreicheres Wochenende sein können, um ein neues Debattierjahr einzuleiten!

Alle Themen:

V1 Factsheet: Die Anforderungen an den Bewerber für Richter sind sehr hoch. Es bedarf 2-stelliger Punktzahlen in den beiden Staatsexamina. Ein Bewerber hat aber nur 7 Punkte erreicht. Dank seiner genialen Fähigkeiten in Photoshop „entspricht“ sein Zeugnis den Anforderungen. Er wird eingestellt. Nach 10 Jahren guter Arbeit entlarvt eine Zeitung, dass der Richter mit Photoshop nachgeholfen hat.

DHW den Richter weiterarbeiten lassen.

V2 DHW betrogenen Ehepartnern das Recht geben, die dritte Partei auf Schadensersatz und Schmerzensgeld zu verklagen.

V3 In einer Welt, in der Sex keine Kinder erzeugt, müssen Menschen, die einen Kinderwunsch haben, Kinder beim Staat beantragen. Eine Drei-Eltern-In-Vitro-Fertisilisation (IVF) beschreibt einen Prozess, bei dem zusätzlich zum Erbgut der Antragsteller Erbgut einer dritten, zufällig bestimmten Person in die befruchtete Eizelle eingefügt wird. Diese wird der Antragstellerin eingepflanzt. Das Erbgut aller Personen wird in einer globalen Datenbank geführt, aus der das zufällig ausgewählte Erbgut gezogen wird.

DHW die Drei-Eltern-In-Vitro-Fertilisation IVF in dieser Welt verpflichtend für alle Antragsteller einführen.

V4 DH begrüßt das Aufdecken des VW-Skandals.

HF  Dieses Haus würde alle sich selbst isolierenden religiösen Gemeinschaften verpflichten, alle ihre Schulabgänger mit 18 Jahren auf ein Rumspringa zu schicken.

F Dieses Haus, als Paderborner CDU, würde das Gespräch mit der AFD suchen.